Fracking: „Zombie-Firmen“ weiter in der US-Ölförderung tätig

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Quelle: Unzensuriert

Paradox: Die US-amerikanische Erdölförderung wird durch insolvente Firmen auf hohem Niveau gehalten. Foto: Jimwmurphy / Wikimedia (CC-BY-3.0)

Paradox: Die US-amerikanische Erdölförderung wird durch insolvente Firmen auf hohem Niveau gehalten.
Foto: Jimwmurphy / Wikimedia (CC-BY-3.0)

Zahlreiche in der Realität insolvente Firmen der US-Erdölwirtschaft sind weiterhin auf dem Markt aktiv. So sollen laut Medienberichten von 100 US-Ölförderern, die seit Beginn des Jahres 2015 Insolvenz angemeldet haben, weiterhin 70 auf den Märkten tätig sein. Grundlage dafür ist das US-Insolvenzrecht, das diese Geschäftspraktiken der als „Zombie-Unternehmen“ titulierten Firmen weiterhin zulässt.

Aktuell werden rund fünf Prozent der US-Erdölproduktion von solchen Firmen gefördert. Die Fördermengen haben seit der eingetretenen Insolvenz deshalb auch nicht abgekommen, womit eine Marktkonsolidierung nicht stattfindet.

Preisanstieg verlängert Existenz der „Zombie-Unternehmen“

Sollten die Preise mittel- und langfristig wieder anziehen, dann verlängert dies sogar die Existenz dieser Zombie-Unternehmen, da die laufenden Einnahmen steigen und somit der Betrieb aufrecht erhalten werden kann. Viele der seit 2015 insolventen Firmen im US-Erdölgeschäft versuchten sich in der kostenintensiven und umweltfeindlichen Fördermethode Fracking. Somit könnte auch Fracking bei steigenden Preisen durch diese Zombies wieder an Attraktivität gewinnen.

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