Arbeitsmarkt: 25.168 Asylanten in Österreich ohne Job

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Quelle: Unzensuriert

AMS: Die massenhafte Einwaderung von Asylanten belastet den österreichischen Arbeitsmarkt zunehmend (Symbolfoto). Foto: Dragan Tatic / BMEIA (CC-BY-2.0)

AMS: Die massenhafte Einwaderung von Asylanten belastet den österreichischen Arbeitsmarkt zunehmend (Symbolfoto).
Foto: Dragan Tatic / BMEIA (CC-BY-2.0)

Die nach Österreich gekommenen Asylanten fluten – wie erwartet – den heimischen Arbeitsmarkt. Das zeigen die Zahlen, die das Arbeitsmarktservice (AMS) mit Ende Juli veröffentlicht hat. Aktuell sind nicht weniger als 25.168 Asylanten (anerkannte Flüchtlinge sowie subsidiär Schutzberechtigte) Kunden des AMS.

Besonders belastet durch diese zusätzliche Einwanderung ins Sozialsystem ist die Bundeshauptstadt Wien. Allein dort sind 16.731 Asylanten, also rund zwei Drittel, aktuell beheimatet. Allein gegenüber dem Vergleichszeitpunkt Ende Juli 2015 hat sich die Anzahl der Asylanten ohne Job, die beim AMS Wien registriert sind, um 5.057 Personen erhöht.

AMS: 44 Prozent der Asylanten ohne Job sind Syrer

Die Detail-Analyse zeigt, dass der Einwanderungsstrom, der durch die Asylantenwelle seit einigen Jahren nach Österreich kommt, keineswegs auf ein entsprechendes Angebot am Arbeitsmarkt trifft. So sind die drei zentralen Herkunftsländer der Ende Juli 2016 beim AMS gemeldeten Asylanten aus Syrien (44 Prozent), Afghanistan (18 Prozent) und Russland (12 Prozent). Auch altersmäßig ist die Zusammensetzung der neuen AMS-Kundschaft interessant: Drei Viertel (18.892) der Flüchtlinge waren Männer, 6.276 Frauen, rund 7.100 ( 28 Prozent) Jugendliche unter 25 Jahren, ca. 14.100 (56 Prozent) Personen im mittleren Erwerbsalter (25 bis 44 Jahre) und knapp über 4.000 (16 Prozent) 45 Jahre und älter.

Diese Zahlen sind für Arbeitsmarktexperten einigermaßen ernüchternd, da derzeit insgesamt 380.000 Arbeitskräfte in Österreich als arbeitslos gemeldet sind und die Tendenz weiter steigend ist.

Die hohe Anzahl an jungen ausländischen Arbeitslosen lässt die Befürchtung zu, dass wir für den Großteil dieser offensichtlich nicht gebrauchten und auch nicht qualifizierten Menschen viele Jahre oder sogar lebenslang Sozialhilfe bezahlen müssen.

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