EFTA oder EWR? Großbritanniens wirtschaftliche Alternativen nach dem Brexit

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Quelle: Unzensuriert

Island würde gerne intensiver mit Großbritannien kooperieren. Der Inselstaat ist derzeit eines von vier EFTA-Mitglieder. Foto: EFTA / Wikimedia (PD)

Island würde gerne intensiver mit Großbritannien kooperieren. Der Inselstaat ist derzeit eines von vier EFTA-Mitglieder.
Foto: EFTA / Wikimedia (PD)

Nachdem sich die Briten gegen die EU entschieden haben, ist noch unklar, wie es jetzt mit ihnen weitergeht, Möglichkeiten gibt es einige.

Isländer können sich Partnerschaft vorstellen

Offene Türen würden die Briten bei den Isländern einlaufen. Deren Noch-Präsident Olaf Ragnar Grimsson (vor wenigen Tagen wurde sein Nachfolger gewählt) ließ vor kurzem mit einer Idee aufhorchen. Er äußerte sich in einem Interview mit Iceland Monitor positiv über eine gemeinsame Allianz Islands mit Britannien und Norwegen: „Es geht um Handel, Diplomatie, Wirtschaftsgüter und einige andere Bereiche,“ so der Isländer im Interview.

Auch EWR und EFTA sind eine Option

Eine weitere realistische Möglichkeit der Briten ist die Mitgliedschaft in der Europäischen Freihandelszone (EFTA). In dieser Freihandelszone befinden sich aktuell die Schweiz, Liechtenstein, Island und Norwegen. Zusätzlich zur EFTA gibt es auch noch den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), eine vertiefte Freihandelszone mit der EU. Einem Beitritt zu dieser müssen neben Liechtenstein, Norwegen und Island auch alle 27 EU-Staaten zustimmen – die Schweiz ist als einziger EFTA-Staat nicht Mitglied im EWR und genießt eine gewisse Sonderstellung.

Vorbild Schweiz, Türkei oder doch Norwegen?

In den nächsten Monaten wird die Briten die zentrale Frage beschäftigen, wie es mit der wirtschaftlichen Großmacht weitergeht. Modelle als „Vorbilder“ gibt es einige wie die Schweiz, Norwegen oder auch die Türkei, die in einer Zollunion mit der EU ist. Bevor mit der EU weiterverhandelt wird, muss die britische Regierung jedoch den Antrag auf einen Austritt aus der EU stellen, vorher will man von Seiten der EU-Verantwortlichen nicht verhandeln.

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