Hundstorfers Erbe am Arbeitsmarkt: 490.000 Arbeitslose in Österreich

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Quelle: Unzensuriert

Rudolf Hundstorfer hat aus der SPÖ die Partei der Arbeitslosigkeit gemacht. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Rudolf Hundstorfer hat aus der SPÖ die Partei der Arbeitslosigkeit gemacht.
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Eine traurige Bilanz als Sozialminister hinterlässt der nunmehrige SPÖ-Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer. Mit Ende Jänner 2016 sind laut Arbeitsmarktservice (AMS) nicht weniger als 490.246 Personen in Österreich ohne Job. Damit ist die Zahl der Arbeitslosen zum Vergleichsmonat des Vorjahres gleich um 17.707 Personen gestiegen. Während sich die Arbeitslosigkeit wegen der Tourismus-Wintersaison in den Bundesländern Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Kärnten auf hohem Niveau stabilisieren konnte, bleibt die Bundeshauptstadt Wien das arbeitsmarktpolitische Sorgenkind der Republik.

Im rot-grün regierten Wien nahm die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Jänner 2015 um nicht weniger als 13.286 Personen zu. Dass dies vor allem in einer hohen Ausländerarbeitslosigkeit ihre Basis findet, lässt sich aus der AMS-Statistik ebenfalls glasklar herauslesen. Während die Inländer-Arbeitslosigkeit gegenüber Jänner 2015 um 3.881 Personen oder 1,1 Prozent gestiegen ist, erhöhte sich die Ausländerarbeitslosigkeit um ganze 13.826 Personen oder elf Prozent. Sie liegt nun bei 139.714 Personen, d.h. 28,5 Prozent der Gesamtarbeitslosigkeit.

Entsendung fremder Arbeitskräfte zerstört den heimischen Arbeitsmarkt

Neben der EU-Ostöffnung für Billigarbeitskräfte aus Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Polen, Bulgarien und Rumänien ist vor allem die Entsendung von fremden Arbeitskräften über die sogenannte Entsende-Richtline der EU ein Faktor, der den heimischen Arbeitsmarkt zerstört.

Allein 2014 wurden knapp 114.000 Arbeitnehmer aus dem Ausland nach Österreich entsendet, um hier einen Job zu erledigen. Diese Arbeitskräfte strömten vor allem in die Sektoren Bau und Dienstleistungen und nahmen nicht nur Österreichern, sondern vor allem auch Ausländern, die schon länger in Österreich arbeiten, den Arbeitsplatz weg.

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