Steuerreform: SPÖ-ÖVP-Regierung klopft sich auf Schulter

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Quelle: Unzensuriert

Niedlich: Finanzminister Hans Jörg Schelling und Familienministerin Sophie Karmasin (beide ÖVP) feiern die Steuerreform mit PR-Babys in der Hand. Foto: BMF

Niedlich: Finanzminister Hans Jörg Schelling und Familienministerin Sophie Karmasin (beide ÖVP) feiern die Steuerreform mit PR-Babys in der Hand.
Foto: BMF

Als hätten sie auf den 1. Jänner 2016 gewartet wie auf die Geburt eines neuen Heilands: Allen voran klopfen sich SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder, Finanzminister Hans Jörg Schelling und Familienministerin Sophie Karmasin (beide ÖVP) zu Jahresbeginn selbst auf die Schulter und wollen den Österreichern einreden, dass ihnen nun mehr im Börsel bleibt. Doch laut FPÖ-Chef HC Strache sind diese Selbstbeweihräucherungen ohne Substanz: Dieses Verhalten von SPÖ und ÖVP zeige lediglich, dass die Regierung ohne jede Einsicht so weiterwurschteln werde wie bisher.

Regierung fehlte Reformmut

„Den Herrschaften sei daher noch einmal gesagt, dass sie wegen ihres fehlenden Reformmutes im Vorjahr gar keine Steuer-, sondern nur eine Tarifreform beschlossen haben“, so HC Strache in einer Aussendung. Selbst dabei hätten Finanzminister Schelling und Co. aber jeden Weitblick vermissen lassen, denn: „Die den Bürgern vorgegaukelte Entlastung ist nicht mehr als der Ausgleich dessen, was ihnen die kalte Progression in den letzten Jahren weggefressen hat. Und diese kalte Progression knabbert weiter an den Realeinkommen den Bürger“, mahnt der FPÖ-Obmann, weil SPÖ und ÖVP sich leider geweigert hätten, diese Lohnsenkungsmaschinerie durch eine Inflationsanpassung der Steuertarifstufen für immer zu stoppen. Die FPÖ hat, um ihre Argumente zu untermauern, „Das freiheitliche Entlastungmodell“ ins Netz gestellt und es mit dem „Rot-Schwarzen Belastungsmodell“ verglichen.

Offenbar glaubt die ÖVP, dass diese von der Koalition beschlossene Steuerreform vor allem die Familien entlastet und dass die Österreicher damit zu motivieren sind, wieder mehr Kinder zu bekommen. Um das auch bildlich auszudrücken, haben sich Karmasin und Schelling als Paar mit zwei Babys fotografieren lassen. So wollten die beiden Politiker wohl besonders familennah wirken. Urteilen Sie selbst.

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