Russland-Sanktionen schwächen DAX-Konzerne

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Quelle: Unzensuriert

EU-Sanktionen gegen Russland treffen auch DAX-Konzerne Foto: Schwallex / wikimedia (gemeinfrei)

EU-Sanktionen gegen Russland treffen auch DAX-Konzerne
Foto: Schwallex / wikimedia (gemeinfrei)

Die Geschäfte mit Russland laufen immer schlechter. Nach einer Studie derUnternehmensberatung EAC (Euro Asia Consulting) ist der erwirtschaftete Umsatz im laufenden Jahr weiter eingebrochen. Vor zwei Jahren haben die 30 DAX-Unternehmen in Russland rund 22 Milliarden eingefahren. Letztes Jahr waren es nur noch 19 Milliarden und dieses Jahr werden es wohl nur noch ca. 15 Milliarden Euro sein.

Russen kaufen weniger bei DAX-Unternehmen ein

EAC-Partner Dietmar Kusch erklärt gegenüber den Deutschen Wirtschaftsnachrichten, dass Russland derzeit in einer Wirtschaftskrise stecke, die auf den Ölpreisverfall zurückzuführen sei. Auch spiele hier die Abwertung des Rubels eine Rolle und vor allem die verhängten EU-Sanktionen wegen des Konflikts in der Ukraine. Im Ergebnis bedeutet dies sinkende Löhne und zurückgehende Investitionen für ansässige DAX-Unternehmen, berichtet auch der Nachrichtensender n-tv. Langfristig gesehen wird der erwirtschaftete Umsatz weiter einbrechen. Eine Erholungskurve für die Marktsituation wird von Unternehmensberatern erst für das 2017 vorhergesagt.

Die wirtschaftlich erfolgreichsten DAX-Konzerne sind die Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW. Aber auch Siemens, E.ON und der Chemiekonzern BASF sind betroffen. Nicht nur der Umsatz dieser Unternehmen leidet, sondern auch die Gewinnmarge ist erheblich zurückgegangen – von 7 auf 4 Prozent.

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