Griechenland verkündet Einigung mit Gläubigern

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Finanzminister: Verständigung auf alles, „was erforderlich war“. Euroländer könnten Paket schon am Freitag zustimmen

Athen – Die griechische Regierung hat sich nach eigenen Angaben mit den internationalen Gläubigern auf eine Reihe von Finanzreformen geeinigt und so ein großes Hindernis vor der Freigabe weiterer Milliardenhilfen aus dem Weg geräumt. Man habe sich auf alles, „was erforderlich war“, verständigt, sagte Finanzminister Euklid Tsakalotos am Dienstag.

Das griechische Parlament könne die Reformen am Donnerstag genehmigen, erklärte Tsakalotos nach einem Treffen mit Vertretern der europäischen Gläubiger und des Internationalen Währungsfonds. Am Freitag könnten dann die stellvertretenden Finanzminister der Eurozone der Einigung zustimmen. Das wiederum würde die Freigabe einer zwei Milliarden Euro schweren Hilfstranche erlauben, sagte Tsakalotos.

Faule Kredite sind Streitpunkt

Zudem könne grünes Licht gegeben werden für Hilfen in Höhe von etwa zehn Milliarden Euro zur Rekapitalisierung der vier wichtigsten Banken des Landes, ergänzte Tsakalotos. Gestritten wurde zuletzt vor allem über die Rolle der Banken beim Umgang mit faulen Krediten.

Das gesamte weitere Rettungspaket für die kommenden drei Jahre hat einen Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro. Darauf hatten sich Athen und die internationalen Geldgeber im August geeinigt – Voraussetzung dafür sind Reform- und Sparzusagen. (APA, 17.11.2015)

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