Finanzminister drängt auf Bonus/Malus bei Pension

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Finanzminister Schelling ungeduldig mit Sozialpartnern, fordert Beschluss im Oktober

Wien – Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) drängt auf die Einführung des Bonus-Malus-Systems für Betriebe bei der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. Gegenüber den Sozialpartnern, die darüber seit geraumer Zeit ergebnislos verhandeln, signalisierte er am Sonntag in Medien eine gewisse Ungeduld.

Querfinanzierung

Von den Einnahmen aus den Malus-Zahlungen von Unternehmen, die zu wenig Ältere beschäftigen, könnte man andere Arbeitsmarktmaßnahmen, etwa die Wiedereingliederung von Mindestsicherungsbeziehern, finanzieren, meinte Schelling in der „Kronen Zeitung“. Dass bei den Verhandlungen seit Monaten nichts weitergeht, lässt ihn dort sowie in der „Presse“ über Deadlines für Sozialpartner-Verhandlungen sinnieren: Gibt es nach sechs Monaten keine Einigung, sollte die Regierung selbst das Thema unter Dach und Fach bringen.

Eine Fixierung des Bonus-Malus-Systems wünscht sich Schelling für den schon länger angekündigten Arbeitsmarktgipfel, der seinen Angaben zufolge nun im Oktober stattfinden soll. (APA, 13.9.2015)

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