Korruption oder Schlamperei? Eine berechtigte Frage

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Ganz ehrlich, Freunde. Ich bin immer wieder überrascht wer letztlich aller eine Finanzauskunft einholen möchte, wenn das Geld einmal knapp wird. So verstehe ich in der Folge auch das folgende Schreiben. Und da ich davon ausgehe, dass, ich habe es schon einmal gesagt, selten ein Problem nur einen Menschen betrifft, so möchte ich dieses Schreiben auch weiterleiten. Geht es ihnen genauso? Dann fragen sie sich einmal, wer eigentlich wirklich ein Recht hat über ihre Finanzen genau Bescheid zu wissen! Oder: Erzählen Sie uns ihren Fall.

Ebenso überrascht bin ich in der heutigen Wirtschaft auch, wenn Firmen, die zweifelsfrei eine Leistung noch nicht oder nur mangelhaft erbracht haben, diese in voller Länge verrechnen. Bekanntlicherweise sind wir ja für leistungsbezogene Bezahlung. Selbst für Politiker. Sollte ich Helmut Stubners Ausführungen aber folgen, so erfolgte sein Ausschluss aus dem BZÖ deshalb, weil Helmut Scheibner, der ehemalige Herresminister und BZÖ Vorstand eine Rede, die er nie gehalten hatte mit EUR 60.000,- verrechnete. Dieses Problem zieht sich also bis hin in die Politik.

Womit ich zu dem letzten Punkt in dieser Betrachtung kommen möchte: Wieso eigentlich verrechnen Rechtschutzversicherungen Beiträge, wenn sie letztendlich den Versicherten nicht schadlos halten? Welche Leistung wird in der Folge da wirklich verrechnet?

Untangeführtes Schreiben brachte mich wieder einmal zum Nachdenken.

Und Sie?

An Herrn Greszer

Eine weitere Zwangsvollstreckungssache bekam ich heute zugestellt. Darin erwähnen Sie eine Mailadresse die mit .co endet. Somit gebe ich Ihnen das Mail an diese Anschrift weiter.

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich den Termin am 6.7. abwesenheitsbedingt nicht wahrnehmen kann.

Sie forderten mich darin auf, dass ich eine Vermögensauskunft abzugeben habe. Wer im Amtsgericht genau fordert das von mir? –

Über den Fall Cornelia Csuk hatte man bereits bei meiner Bank Rückfragen vorgenommen.

Ich stand bisher noch nie in einem Schuldnerverzeichnis. Ebenso wurde mir bisher noch nicht ggf. mir Verhaftung gedroht.

In dem Schreiben von Ihnen steht wörtlich: „Falls Sie zu dem Termin nicht erscheinen oder wenn Sie sich grundlos weigern, die Vermögensauskunft abzugeben, wird auf Antrag des Gläubigers Haftbefehl gegen Sie erlassen.“

Der Gläubiger ist Herr Rechtsanwalt Graf. Dieser hatte bereits gedroht, meine Geschäftsfähigkeit durch einen ärztlichen Gutachter überprüfen zu lassen und entsprechende Schritte eingeleitet.

Mit den geforderten 766,05 Euro, die binnen einer Frist von zwei Wochen ab Zustellung eingeräumt werden, hatte das Landgericht Freiburg zugleich eine Reparatur des Ofens der Firma Spartherm als Auftrag verbunden.

Die notwendigen Arbeiten am Aussenkamin, der fehlenden Steinwolle usw. von Herrn Günter Minarik sind damit seit Oktober 2014 überfällig.

Weiter damit verbunden ist ein Austausch des Stahlblechs unter dem Ofen, gegen die auf der Rechnung stehende Glasplatte, in derselben Größe wie diese Platte. So von dem Sachverständigen Hanno Müller, der Firma Spartherm und ebenso vom Bezirksschornsteinfegermeister Raidt, als zweckmäßig, notwendig und bedarfsgerecht eingeschätzt und vorgesehen.

Damit ist die Aussage des Gutachters des Landgerichts (Wolfgang Müller, Fa. Trefzger in Wehr, ein Austausch auf 125 x 150 cm falsch gewesen) und das bedeutet, dass das so nicht durchgeführt werden kann.

Da Günter Minarik beim Aufsetzen des Ofens ein Missgeschick unterlaufen ist, werden nach der Herausnahme der Stahlblechplatte und der Austausch in eine Glasplatte, die Schäden am Holzparkettboden sichtbar.

Weiter hat die Firma Spartherm in einem Prüfprotokoll festgehalten, dass der Ofen deutlich aus der Hersteller- und damit mutmaßlich der Händlergarantie ist. So hatte ich dann einen Ofen als neu gekauft, der über keinerlei Garantie verfügt. Doch einen Neupreis an die Firma Günter Minarik bezahlen müssen.

Doch dieses Verhalten des Ofenbauers wurde nicht beim Oberlandesgericht in Freiburg gerügt.
Den Sachverständigen Hanno Müller, Obergutachter und Ofenbaumeister hatte man noch nicht einmal angehört.
Obwohl dieser bereit war, vor dem Oberlandesgericht eine Aussage zu machen.

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass Herr Minarik als örtlicher Ofenbaumeister eine ordentliche, sachgerechte, handwerkliche Arbeitsleistung abliefern möchte.

Doch ich kann nicht nachvollziehen, wieso ich jetzt für eine, bis heute nicht stattgefundene, notwendige Reparatur Geld bezahlen soll, ohne dass eine Leistungserbringung stattgefunden hat.

Das kann selbst Unbeteiligten nicht vermittelt werden, dass so etwas in diesem Land richtig sein soll.

Ich werde deshalb die beiden Anwälte anschreiben, die bisher das Mandat hatten. Ebenso den Vorstand meiner Rechtsschutzversicherung befragen, wie man sich in so einem Fall richtig verhält.

Wann von dort eine Antwort kommen wird, das obliegt nicht in meinem Einfluss und meiner Zuständigkeit.
Ich bitte um Kenntnisnahme und Bestätigung, dass der 6.7.2015 nicht zustande kommen kann.

(Dieses Schreiben ist auch ohne Unterschrift gültig)

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