Österreicher(innen) unter Generalverdacht?

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FMA und OeNB konnten nicht zur Sicherung der Steuergelder beitragen.   Der  „Schwarzer Peter“  bleibt  Steuerzahlern,  die künftig  als  potentielle  Steuerhinterzieher von der Regierung unter Generalverdacht gestellt werden.

„Die  heutige  Befragung  der  Auskunftspersonen  Andreas Ittner und Harald Ettl zeigte einmal  mehr,  dass  FMA und OeNB als zwei Einrichtungen in der Causa Hypo agierten, die nichts zur Sicherung des  Steuergeldes der Österreicher beitragen konnten“,  lautet die  Bilanz  von Team  Stronach Fraktionsführer Robert Lugar zur heutigen Sitzung des U-Ausschusses. OeNB Direktor Andreas Ittner hatte sich selbst zwar als „Partyschreck“ in  der Phase der Goldgräberstimmung bei den Banken bezeichnet,  „aus meiner Sicht agierte  er  jedoch  viel  mehr  als  „Brandbeschleuniger“,  der  mithalf  der  Hypo einen „Persilschein“ auszustellen“, so Lugar.
Das  berüchtigte  „not disstressed“  (nicht  unmittelbar  gefährdet)  im Gegensatz zu „sound“ (gesund)  führte  laut  Lugar  erst  dazu,  dass  die  Hypo  so  weiter machen konnte  wie bisher.  
„Das Ende ist bekannt und wird den Österreichern aller Voraussicht  nach rund Euro 20 Milliarden  kosten.   Die Herren OeNB-Direktoren kassieren weiter  ihre  überhöhten  Gagen  und müssen sich für nichts verantworten“,  kritisiert Lugar.  
Und  weiter:  „Der  schwarze  Peter  bleibt  den Steuerzahlern, die ihrerseits künftig  als potentielle Steuerhinterzieher von der Regierung unter Generalverdacht gestellt  werden sollen,  ihre Konten schon ohne begründeten Verdacht von Finanzbeamten  ohne  richterlichen   Beschluss  offenlegen  müssen.  
Georg  Orwell  lässt grüßen!“ 
Der  nunmehrige  FMA-Vorstand,  Harald Ettl,  habe ähnlich agiert wie sein „OeNB Zwilling“  und  jegliche  Verantwortung  mit  der  Begründung von sich geschoben, die  Aufsichtseinrichtungen  hätten  zu  wenig  personale  Ausstattung,  zu  wenig Ressourcen und zu wenig Zeit für eingehende Prüfungen gehabt.
Dazu Lugar:  „Für  mich  bestätigt sich immer mehr das Bild von einer Republik der Nehmer,  Vertuscher,  Mitläufer  und  Profiteure  auf  Kosten  der Steuerzahler.  Die Hypo Alpe Adria war ein Geldringelspiel,  an dem all jene verdient haben,  die über Macht,  Einfluss  und  Insiderwissen in Österreich verfügten und genügend Skrupellosigkeit und/oder kriminelle Energie aufbrachten, um die österreichischen Steuerzahler um ihr hart verdientes Geld zu betrügen!“ (Quelle: APA/OTS)

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