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Wie Indien zum Versuchskaninchen von Bill Gates wurde – eine Verschwörung beschrieben von den Hauptakteuren

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Griechenland: Die Bürger räumen ihre Bankkonten leer

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Quelle: Unzensuriert

Griechische Sparer haben seit Anfang Jänner zwei Milliarden Euro von Privatkonten behoben. Foto: Klaus Brüheim / pixelio.de

Griechische Sparer haben seit Anfang Jänner zwei Milliarden Euro von Privatkonten behoben.
Foto: Klaus Brüheim / pixelio.de

Eine neue ökonomische Panik ist in Griechenland ausgebrochen. Die Bürger räumen ihre Bannkonten leer und bringen das Geld privat in Sicherheit. Mehr als zwei Milliarden Euro wurden seit Ende 2016 von griechischen Privatkonten abgehoben.

Weitere Sparpakete und Steuern für Bürger

Grund dafür ist die anhaltende Finanzkrise Griechenlands im Zusammenhang mit dem laufenden Schuldendienst an die Gläubiger, also den Staaten der Eurozone und dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Bis zur Jahresmitte muss die Regierung in Athen weitere sieben Milliarden Euro an die Geldgeber zurückzahlen.

Deshalb drohen weitere Sparpakete und Steuererhöhungen für die griechischen Bürger. Auch ein endgültiges Ausscheiden aus der Eurozone als ökonomischer Ausweg aus dem Schuldendesaster steht wieder auf der Agenda. Die verunsicherten Bürger horten ihre abgehobenen Bankguthaben mittlerweile zu Hause in Safes, Truhen und unter der Bettmatratze.

Einsparungsmaßnahmen führen SYRIZA-Regierung ins Abseits

Die Gläubiger fordern aktuell neuerliche Adaptierungen bei den öffentlichen Ausgaben von nicht weniger als 3,6 Milliarden Euro von der griechischen Regierung unter dem linken Ministerpräsident Alexis Tsipras (SYRIZA). Um dieses Ziel zu erreichen, muss Tsipras neue Einsparungsprojekte auf den Weg bringen. Aktuell geht es um eine weitere Kürzung der Pensionen und der Abschaffung von Steuerprivilegien.

Mittlerweile verliert Tsipras in der griechischen Öffentlichkeit immer mehr an Zuspruch. Wahlumfragen sehen die Regierung Tsipras seit Monaten auf der Verliererstraße. Mittlerweile versagen dem linken Regierungsschef auch immer mehr bisherige Weggefährten und Unterstützer ihren Zuspruch.

Kommt der EURO-CRASH?

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Quelle: Unzensuriert

Wie lange können wir Euroscheine noch sicher in den Händen halten, bevor der Crash kommt? Foto: Unzensuriert.at

Wie lange können wir Euroscheine noch sicher in den Händen halten, bevor der Crash kommt?
Foto: Unzensuriert.at
18. Februar 2017 – 9:00

Mehr zum Thema

Dass Europa kurz vor dem Scheitern steht ist mittlerweile fast schon zum Tagesgespräch geworden. Denn wenn sich nicht bald etwas Gravierendes ändert, dann scheint ein Zusammenbruch der gesamten Europäischen Union fast schon wahrscheinlich zu sein. Dann könnte die EU, so wie wir sie derzeit kennen, vielleicht schon im Laufe dieses Jahres scheitern.

Gastbeitrag von Volker Hahn

Das schlimme daran ist, dass dies an wirklich hausgemachten Problemen hängt, die man sich von vornherein hätte sparen können, auf die jedoch wiederholt nicht ausreichend reagiert worden ist.

So ist es nicht nur der anhaltende Terror, der Europa fest im Griff hat und den man sich mit offenen Armen ins Haus geholt hat, es ist auch die italienische Bankenkrise, die seit Jahren schwelt und gegen die man nichts unternommen hat. Ganz zu schweigen von Kroatien, das erst 2013 EU-Mitglied wurde und dem schon jetzt ein ähnliches Schicksal droht wie Griechenland und von der Tatsache, dass Portugal und Spanien ähnlich schwach auf den Beinen stehen und über kurz oder lang kollabieren könnten.

Brexit als weiterer Schlag gegen Euro

Auch der Brexit wird die EU hart treffen, so er denn zustande kommt, wonach es aussieht. Denn die wirtschaftlichen Folgen dieses Bruches werden nicht nur die Briten, sondern die gesamte EU treffen. Und was macht die Europäische Zentralbank (EZB)? Nichts Anderes als Krisenbewältigung und immer mehr Geld in die Märkte zu pumpen. Diese Bombe wird wohl bald platzen.

Kommt er also bald, der Zusammenbruch der europäischen Wirtschaft, gemeinsam mit einer Hyper-Inflation und hoher Arbeitslosigkeit? Nun, dieses Szenario ist gar nicht so abwegig, wenn wir die akut schwelenden Krisen nicht schnellstmöglich in den Griff bekommen. Denn wenn sich nichts ändert, dann sind die offenen Grenzen innerhalb der EU wohl bald Geschichte. Dann werden in der gesamten Europäischen Union die Landesgrenzen geschlossen, dann werden die Grenzkontrollen wiedereingeführt und mit der Freiheit in Europa wäre es vorbei.

Und das betrifft nicht nur das Reisen an sich, sondern auch den Handel, denn der europäische Binnenmarkt würde sich komplett verändern. Es gäbe keine Freizügigkeit, keinen freien Warenverkehr, keinen Euro, keine EU und damit auch kein gemeinsames Europa mehr.

Sie wollen mehr zum Thema erfahren? Dann lesen den vollständigen Artikel auf Watergate-TV: 5 Zeichen, dass der EURO-CRASH kommt!

Wieder nicht bezahlt: Tirols Ex-SPÖ-Chef Mayr droht erneut Zwangsversteigerung seines Hauses

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Quelle: Unzensuriert

Weil noch mehr als 5.000 Euro an Rechtskosten offen sind, drohen Ingo Mayrs Liegenschaften unter den Hammer zu kommen. Foto: SPÖ Tirol / flickr (CC BY 2.0); pixabay.com / Montage: unzensuriert.at

Weil noch mehr als 5.000 Euro an Rechtskosten offen sind, drohen Ingo Mayrs Liegenschaften unter den Hammer zu kommen.
Foto: SPÖ Tirol / flickr (CC BY 2.0); pixabay.com / Montage: unzensuriert.at

Weil der ehemalige Tiroler SPÖ-Chef Ingo Mayr den FPÖ-Politiker Nobert Hofer als Nazi bezeichnete, droht nun erneut die Zwangsversteigerung seiner zwei Liegenschaften. Unzensuriert.at hat laufend über die Causa berichtet. Mayr, der Hofer im Zuge des Bundespräsidentschaftswahlkampfes auf Facebook als Nazi beschimpft hatte, wurde rechtskräftig verurteilt und muss daher auch sämtliche Rechtskosten begleichen.

Nur Entschädigung bezahlt

Offenbar hat Mayr massive Probleme, das Geld aufzutreiben. Er beglich bis dato nur die 1.500 Euro Entschädigung an Norbert Hofer und konnte somit die Zwangsversteigerung vorläufig abwenden. Allerdings sind die Anwaltskosten noch offen, womit nach derzeitigem Stand über 5.000 Euro bezahlt werden müssen.

Top-Medienanwalt Michael Rami, der für Norbert Hofer sämtliche Verfahren erfolgreich bestritt, hat nun ein weiteres Mal einen Beschluss in der Hand, der die Zwangsversteigerung bewilligt. Und diese könnte nur noch abgewendet werden, wenn Hofer den Vorschuss zur Deckung der für die Schätzung und den Verkauf voraussichtlich auflaufenden Kosten nicht bezahlt oder Mayr Rekurs beim Landesgericht Innsbruck anmeldet – oder eben doch noch überweist.

Das Bezirksgericht Silz als Grundbuchsgericht hat jedenfalls die Einleitung des Zwangsversteigerungsverfahrens im Lastenblatt der betreffenden Liegenschaft respektive den betreffenden Liegenschaftsanteilen anzumerken.

Mayr kein Einzelfall

Gesamt gesehen dürften Mayrs Entgleisungen auf Facebook schwere finanzielle Folgen für den Lokalpolitiker haben. Wobei er im Verhältnis zu anderen Politikern noch glimpflich davonkommt. Man denke an den Langenzersdorfer SPÖ-Funktionär Christoph Baumgärtel, der auf Facebook laufend Beschimpfungen gegen FPÖ-Obmann HC Strache und andere FPÖ-Politiker loslässt. Nach derzeitigem Stand – es sind noch einige Verfahren offen und noch nicht eingerechnet – wird Baumgärtel wohl mehr als 20.000 Euro bezahlen müssen.

Heikel: SPÖ-Genossen wollen Firmen zu Inseraten-Stopp in „hetzenden Medien“ bewegen

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Quelle: Unzensuriert

Was wohl Krone-Chefredakteur Christoph Dichand, hier an der Seite des ehemaligen Kanzlerpaars Faymann beim SPÖ-Sommerfest, von der neuen SPÖ-Initiative hält? Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Was wohl Krone-Chefredakteur Christoph Dichand, hier an der Seite des ehemaligen Kanzlerpaars Faymann beim SPÖ-Sommerfest, von der neuen SPÖ-Initiative hält?
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch berichteten die Protagonisten einer Wiener SPÖ-Gruppierung, wie sie ihrer Meinung nach „politisch unkorrekt“ berichtende Medien bestrafen wollen. Sie wollen Unternehmen dazu bringen, in solchen Medien nicht mehr zu inserieren.

Genossen wollen wirtschaftlichen Schaden anrichten

Die Tageszeitung Die Presse berichtete von einer Pressekonferenz, zu der die als Linksaußen-Truppe der Wiener SPÖ bekannte Sektion 8 geladen hatte. Dort informierten Kampagnenleiterin Lea Six und Sektionsmitglied Andreas Handler von ihrem Feldzug gegen „hetzende Medien“. Konkret genannt wurden die Tageszeitungen Heute, Österreich und die Kronen Zeitung.

Unterstellt wird diesen Zeitungen, dass sie Hetze gegen einzelne Bevölkerungsgruppen betreiben würden und mit „Angstmacherei“ einen großen Anteil an der Spaltung der Gesellschaft hätten. Zudem würden die drei im Fokus der Genossen stehenden Printmedien den Ehrenkodex des Presserates nicht anerkennen.

Rote Zensoren betreiben Mobbing bei Unternehmen

Mit einer groß angelegten Kampagne gegen diese Medien will man letztendlich erreichen, dass Unternehmen mit großem Werbeetat in diesen Blättern künftig keine Inserate mehr schalten. Zwanzig derartige Unternehmen habe man bereits kontaktiert, berichtete Six. Befeuern wollen die Sozialisten ihre Kampagne unter dem Motto „Kein Geld für Hetze“ in sozialen Netzwerken.

Roter „Schuss ins Knie“?

Was man bei den selbsternannten Medienzensoren offenbar nicht bedacht hat, ist, dass sich ihr geschäftsschädigendes Verhalten gegenüber den drei Boulevardblättern für die eigene Partei als Bumerang erweisen könnte. Man stelle sich vor, Heute oder Österreich würden als Revanche künftig politisch neutral berichten und auch in der Krone wären vor Wahlen keine Jubelmeldungen mehr über Michael Häupl und Genossen zu lesen. Durchaus fraglich, ob das dem roten Wiener Parteivorsitzenden „wuascht“ wäre.

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Quelle: Unzensuriert

Online-Casinos eine Alternative? Foto: Antoine Taveneaux / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Online-Casinos eine Alternative?
Foto: Antoine Taveneaux / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Das Zeitalter der digitalen Revolution macht auch vor der Glücksspielbranche nicht halt. Vor allem seit umstrittenen gesetzlichen Eingriffen, wie dem kleinen Glücksspielverbot in diversen Bundesländern Österreichs, bieten Anbieter wie NetBet.de eine ansprechende Alternative im Internet an. Dem Spieler stehen dabei zahlreiche Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

Online-Casino auf hohem Niveau

Die ganz besondere Atmosphäre des Casinos, den Flair des Gewinnens, muss man auch bei NetBet nicht vermissen. Neben Live-Casino und dem beliebten Kartenspiel Poker, bietet die Plattform auch Lottospiele an. Als besonderes Angebot entpuppt sich auch die Möglichkeit der Live-Wetten im Sportbereich. Unter der Rubrik „Vergas“ sind Spiele in den Themen der beliebten Glücksspielmetropole gehalten.

Für Neukunden warten 200 Freispiele an den Automaten, ebenso ist eine Mobilversion von NetBet verfügbar. Wer nach der Anmeldung Geld auf sein neues Konto im Casino überweist, kann das Guthaben dann für die ersten Einsätze nutzen und vielleicht schon bald echte Gewinne einstreichen.

Die Vorteile des Online-Casinos

Natürlich bietet das Glücksspiel im Internet auch einige Vorteile gegenüber jenem im realen Casino. Zum einen muss man selbst nach hohen Gewinnen kein Trinkgeld an den Croupier geben. Normalerweise wird dies in einem Casino erwartet. Auch Kleiderregeln, die in einem Casino-Saal gelten, müssen nicht eingehalten werden. Gedanken rund um Anreise und Öffnungszeiten kann man sich ebenfalls sparen.

Zum anderen übersteigt die Spielvielfalt auf NetBet jene im Casino deutlich, inklusive der exklusiven Chance auf einen Jackpot. Letztlich besteht auch die Möglichkeit im Live-Casino mit einem echten Croupier zu spielen. Dabei sieht man per Videostream dem Croupier live zu, während man seine Einsätze am Computer platziert.

Lügenpresse-Watch: Rosstäuscher bejubeln Kern als Werbe-Sparefroh

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Unwissenheit oder Absicht? "Der Standard" schließt aus Inseratenausgaben wohlwollend auf Kerns gesamtes Werbebudget. Foto: Screenshots derstandard.at bzw. diesubstanz.at / Montage: unzensuriert.at

Unwissenheit oder Absicht? „Der Standard“ schließt aus Inseratenausgaben wohlwollend auf Kerns gesamtes Werbebudget.
Foto: Screenshots derstandard.at bzw. diesubstanz.at / Montage: unzensuriert.at

Es muss nicht immer gleich eine offensichtliche faustdicke Lüge sein – ein wenig Kreativität bei der Schaffung „alternativer Fakten“ reicht häufig zur Stimmungsmache. So wie Der Standard in seinem Etat-Artikel vom 25. Jänner 2017 mit einer kleinen Wortdreherei Kanzler Kern zum ultimativen Sparmeister in Sachen Regierungs-(Eigen-)Werbung macht.

Dabei verbirgt sich bereits in der Schlagzeile eine Unwahrheit: Während die vom Standard genannte Quelle der Information, der Politikanalyse-Blog Die Substanz, richtig schreibt dass das INSERATENVOLUMEN des Bundeskanzleramts im 3. Quartal 2016 gegenüber dem 3. Quartal 2015 um rund 50 Prozent geringer war, titelt Der Standard: Kern halbiert Faymanns WERBEBUDGET.

Werbung ist mehr als Zeitungsinserate

Sollte der Redakteur den Unterschied zwischen Inseratenvolumen und Werbebudget nicht kennen, hat er in der Etat-Redaktion nichts verloren.

Wie jeder Werbe-Lehrling weiß, sind Inseratenvolumen und Werbebudget zwei unterschiedliche Größen – Inserate machen nur einen (mehr oder weniger großen) Teil des Werbebudgets aus. Neben Inseraten In Medien (hier sogar auf Summen über 5.000 Euro reduziert) gibt es auch noch die großen Brocken für Plakate, Direktmarketing, Druck von Flugzetteln, Broschüren, Anzeigen in Monatsmagazinen, Fachzeitschriften, etc.

Halbierung in schwachem Quartal nach Kerns Start

Tatsächlich beträgt das im Standard-Artikel bejubelte, auf 312.000 Euro halbierte Inseratenvolumen des Bundeskanzleramtes nur weniger als ein Prozent(!) der im selben Zeitraum (gemeldeten!) staatlichen oder staatsnahen Werbeausgaben in Höhe von 34,9 Millionen Euro.

Auch ist der Rückgang der Anzeigenkosten in einem Quartal noch lange keine generelle Halbierung des Budgets, wie es der Artikel suggerieren will. Lediglich während einer relativ kurzen Zeitspanne von drei Monaten wurden eben weniger Inserate platziert (bzw. verrechnet oder beauftragt – je nach Betrachtungsweise).

Abgesehen davon muss man auch aufmerksam analysieren, welchen Umständen diese Kern‘sche Sparleistung tatsächlich geschuldet ist.

Das 3. Quartal (1. Juli – 30. Septemper 2016) begann gerade einmal 6 Wochen nach Kerns Amtsantritt. Es war also kaum Zeit genug für den neuen Kanzler, um mit „seiner“ Werbung zu beginnen. Schließlich benötigt ein neues Werbekonzept Vorlaufzeit und Anzeigenraum wird meist auch nicht so schnell bestellt und geliefert wie eine Pizza. Nachdem Faymann wohl keine Inserate für die Zeit nach seinem Abdanken bestellt haben wird, sagt dieses Quartal also kaum wirklich etwas aus.

Was kam danach im Bundespräsidenten-Wahlfinale?

Einen Einfluss auf die Werbeausgaben hatte wohl auch der Bundespräsidenten-Wahlkampf. In dem Zusammenhang wird es interessanter sein zu sehen, wie hoch die Ausgaben im 4. Quartal  der letzten Stichwahl waren. Das ist gewiss aussagekräftiger als wie viel Geld in der Übergangsphase Faymann/Kern verplant und während des Sommerlochs ausgegeben wurde.

Doch nicht so clever? Standard-Leser gehen Zeitung auf den Leim

Des Standards Quelle, der Journalist Johannes Huber und sein Blog dieSubstanz.at, zeigt durchaus die nüchterne Wahrheit, dass während Kern die Inseratenausgaben halbierte, der Finanzminister diesen Aufwand vervierfachte. Unterm Strich sanken die Ausgaben der Regierung für Boulevard-Anzeigen damit lediglich um 200.000 Euro (von 1,8 auf 1,6 Millionen). Darüber schweigt sich Der Standard in seinem Loblied auf den „Werbeknauserer“ Kern aber gnädig aus.

Interessant sind auch die vielen zustimmenden Leser-Postings im Standard-Forum, sollte man doch annehmen, dass diese Rubrik vor allem von Medien- und Werbefachleuten frequentiert wird. Scheinbar fällt die Trickserei mittlerweile nicht einmal mehr diesen Profis auf.